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Christian Salvesen
LEBEN IM RHYTHMUS
Die heilende Kraft der Klänge, Schwingungen und Gefühle
Vorwort von Vera Brandes
Inhaltsübersicht
Vorwort
Das Phänomen, um das es in diesem Buch geht, hat - s eit dem Erscheinen von Mihaly Csikszentmihalyis Buch Das Geheimnis des Glücks im Jahr 1995 - einen Namen: Flow. (1) Der Zustand des Eins-Seins mit sich und der Welt, das Gefühl der Kongruenz mit dem Lauf der Dinge, der Übereinstimmung von Fühlen, Denken und Handeln – einverstanden sein mit dem, was ist. Hochleistungssportler kennen diesen Zustand gut – wenn sie nach erfolgreichem Training in der Startposition stehen, kurz bevor der Wettkampf losgeht, wenn man alles beisammen hat, was es braucht, um zu gewinnen. Wie kann man es schaffen, sich jeden Tag so zu fühlen?
Wie gelingt es, „im Flow“ zu sein? Was hat das mit Zeit zu tun? Mit Rhythmus? Alles im Leben ist Schwingung. Nicht nur biologische Systeme wie der Mensch verlaufen als schwingende Regelkreise, sondern auch der gesamte Makro- und Mikrokosmos, das heißt Bio-, Kosmo- und Geosphäre bewegen sich synchronisiert in dieser Form. Alle Prozesse in unserem Körper verlaufen periodisch, von der Zellteilung über den Herzschlag, von der Atmung bis zum Lebenszyklus eines Haares.
Auch in unserem täglichen Handeln folgen wir ja ständig Rhythmen, die sich in bestimmten Zeitspannen wiederholen. Im Idealfall wechseln sich hierbei Anstrengung und Ruhezeiten ab. Betrachtet man genauer, wie sich beides gegenseitig bedingt, wird deutlich: Je tiefer die Entspannung in der Ruhephase ist, desto leistungsfähiger sind wir, wenn wir wieder aktiv sind.
Aber Entspannung allein ist auch kein Allheilmittel. So wie ein Fitnessprogramm nur bei richtig dosierter und langsam gesteigerter Intensität nachhaltig Erfolg bringt, ist es auch bei der Entspannung wichtig, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Tief zu entspannen müssen die meisten Menschen erst einmal wieder lernen. Dabei kommt es auf die Zwischenschritte an, auf die richtigen Übergänge und darauf, wieder ein Gefühl für die eigenen Befindlichkeiten zu entwickeln.
Die Wissenschaft verfügt heute über ein zunehmend feineres diagnostisches Instrumentarium, um den Zustand von Stress und Entspanntheit objektiv zu messen. Wie reagieren wir auf Anspannungen? Wie lange brauchen wir nach einer Aufregung, um uns wieder beruhigen zu können? Und was sagen diese Daten über unseren Zustand generell aus?
Die Anpassungsfähigkeit, wissenschaftlich ausgedrückt, die Variabilität unserer Körperrhythmen ist ein wichtiger Schlüssel zu einer ganzheitlichen Betrachtung unseres Gesundheitszustandes. Sie sagt etwas aus über unsere Vitalität und die Reserven, auf die wir zurückgreifen können, wenn große Anstrengungen zu bewältigen sind.
Mit Hilfe dieser Messmethoden und tiefenpsychologischer Forschung werden zur Zeit neue Therapien entwickelt. Sie helfen, sich selbst wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen und Störungen des Wohlbefindens und der Gesundheit besser begegnen zu können. Im Idealfall treten sie bei einem richtigen „Selbstmanagement“ erst gar nicht auf.
Musik, Tanz und Kunst haben der Menschheit von Anfang an als Ausdruck ihrer Freude gedient, aber auch als Stimulanz. Nichts kann die Sinne so betören wie die Musik, die Fantasie so beflügeln wie die Kunst und das Gefühl für den eigenen Körper so steigern wie der Tanz. Es gibt also nicht nur eine Gesundheitskultur, es gibt auch Kultur, die gesund macht. In diesem Buch werden Sie einige Anregungen und Vorschläge finden, aber Ihrem persönlichen Einfallsreichtum soll dies keine Grenzen setzen. Machen Sie sich das Wissen um den Rhythmus zu eigen und finden Sie darin Ihre ganz individuelle Balance.
Vera Brandes
Einleitung
Psalm
Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm,
niemand bespricht unseren Staub.
Niemand.
Gelobt seist du, Niemand.
Dir zulieb wollen
wir blühn.
Dir
entgegen.
Paul Célan
In diesen Versen von Paul Célan schwingt Rhythmus. Wir spüren ihn, noch bevor wir den Sinn der Zeilen erfassen. Das Gehirn hat bereits (um-)geschaltet. Wir erleben anders. Akzente, Betonungen entstehen, ein innerer Tanz.
Gedichte, Musik und Tanz weisen uns auf ein Prinzip, das in der gesamten Natur und Existenz herrscht. Alles, vom Elektron bis zur Galaxie, bewegt sich in einem eigenen Rhythmus und schwingt zugleich mit unzähligen anderen Rhythmen. Und alle beeinflussen sich gegenseitig. Resonanz, glaubt der Molekularbiologe und Philosoph Friedrich Cramer, ist das, was die Welt im Innersten zusammenhält. (3)
Wir wollen den Herzschlag des Lebens erforschen und in ihm tanzen, wollen mitschwingen, bewusst, zu unserem und aller Segen. Wenn wir uns unwohl, gestresst oder schwach fühlen, ist irgendetwas aus dem Takt geraten. Vorher, als es uns gut ging, schien unser Leben wie eine gemütlich unterhaltsame Kanufahrt auf einem gleichmäßig dahinströmenden Fluss. Nun bemerken wir Hindernisse, Strudel und Engpässe, fühlen uns überfordert oder gar ausgeliefert und hilflos.
Wiederum sind es Poesie, Musik und Tanz, die uns in solchen schwierigen Situationen helfen können. Sie lassen uns verstehen, dass wir ja immer bereits getragen sind von den Rhythmen des Lebens, von den Jahreszeiten, dem Wechsel von Wachsein und Schlafen, dem Pulsieren des Blutkreislaufs und dem Aus- und Einatmen. Und sie geleiten uns mit ihrem Rhythmus heilsam zurück in die Harmonie mit uns selbst und dem Ganzen.
Der erste Teil dieses Buches ist mehr theoretisch, der zweite überwiegend praktisch. Zunächst vertiefen wir die rhythmische Erfahrung, die wir gerade zu Beginn durch die Lyrik gemacht haben. Worte können verletzen oder heilen, aufregen oder beruhigen, verwirren oder klären. In einem Reim mit rhythmischen Akzenten wirken sie aber darüber hinaus unmittelbar auf Atem, Herz- und Kreislauf, das Nervensystem und andere meist unbewusste Vorgänge im Körper.
Deutlicher und stärker spürbar geschieht das natürlich im Tanz, dem Urmodell für Rhythmus. Das älteste und wichtigste Instrument für musikalischen Rhythmus ist die Trommel. Sie leitet den Schamanen der Urvölker ebenso wie den heutigen Tanztherapeuten und seine „Patienten“. Wir erfahren mehr über die heilende Kraft des Rhythmus.
Das dritte Kapitel widmet sich den Klängen, Schwingungen und Gefühlen unter einem eher abstrakten, philosophischen Aspekt, wobei östliche Lehren und Heiltraditionen ins Spiel kommen. Auf dem Buchcover sehen wir ein schönes Symbol dafür: Die Klangsschale. Sie wird fast ausschließlich zur Meditation verwendet, weil ihre feinen Schwingungen in die Stille führen – in das, was nicht greifbar ist. Manchmal klagen wir, dass wir uns leer fühlen. Wir können aber auch die Leere fühlen, erspüren, intuitiv erfassen. Und das ist ein gewaltiger Unterschied! Was sind wir in unserem Kern? Und was haben Melodie, Harmonie und Schönheit damit zu tun?
Und die Zeit! In der Natur scheint sich alles nach einem ungeheuren Fahrplan zu richten. Insekten-, Vogel- und Fischschwärme streben zielsicher zu weit entfernten Orten, um sich zu einer bestimmten Zeit zu paaren und zu vermehren. Selbst eine Pflanzenzelle scheint zu „wissen“, wann genau sie sich teilen oder bestimmte „Informationen“ an andere Zellen „senden“ muss. Wir können heute die Entwicklung eines Menschen im Mutterleib von Anfang an genau beobachten. Die Wissenschaftler staunen, wie zum Beispiel ein scheinbar so selbstverständlicher Vorgang wie Wachstum durch unzählige Schritte gleichsam vorprogrammiert sein muss, damit schließlich ein komplexer Organismus entsteht. Kommt ein kleiner Zwischenschritt zu früh oder zu spät, kann ein Embryo deformiert und krank werden oder sterben. Wie werden all die komplizierten Abläufe in der Natur reguliert und koordiniert?
Dieser Frage widmen sich ganz neue Forschungszweige wie die Chronobiologie und Chronomedizin. Die Ergebnisse sind verblüffend! Und sie haben ganz praktische Konsequenzen für jeden von uns. Wir können uns zum Beispiel von immer wiederkehrenden Stimmungstiefs mit Hilfe von Musik befreien.
Wie das Hören eigentlich funktioniert und wie unterschiedliche Arten von Musik (speziell Mozart) von Anfang an (schon im Mutterleib) unsere geistige und körperliche Entwicklung steuern, das erfahren wir im fünften Kapitel.
Eine Analyse unseres Gesundheitssystems im sechsten Kapitel leitet uns möglicherweise zu der Einsicht, dass wir vor allem selbst für unser Wohlergehen und unsere Gesundheit verantwortlich sind. Durch alle Systeme, seien es Atome, organische Zellen, Organe, Menschen, Gesellschaften oder Galaxien schwingt eine allumfassende Energie oder Kraft. Wir können sie bewusst als Liebe erfahren.
Im zweiten Teil werden mögliche Störungen in unserem Leben angesprochen, die wir durchaus selbst mit Hilfe von Klängen, Schwingungen und den durch sie ausgelösten Gefühlen beseitigen können. Die Übergänge zur regelrechten Krankheit sind fließend. Zur Praxis der Selbsthilfe gehört hier unbedingt die Information. Deshalb sind die Probleme, Symptome und inneren Zustände relativ ausführlich beschrieben. (Zu jedem der Problemfelder gibt es natürlich weiter und tiefer führende Bücher).
Das Buch spannt einen weiten Bogen. Rhythmus umfasst aber eben auch alles: Geborenwerden und Sterben, gesund und krank, glücklich und unglücklich sein. Und dann: Musik, Medizin, Philosophie, Psychologie, Neurologie, Biologie, Chronobiologie…so viele Wissenschaften untersuchen Rhythmen. All die neuen Erkenntnisse allein schon darüber, wie Musik auf unser Gehirn und auf unsere Gesundheit wirkt! Es ist uferlos.
Hier hat Vera Brandes wichtige Informationen und Daten zusammengetragen, sondiert und zur Verfügung gestellt. Seit vielen Jahren sind Vera und ich im Austausch über die Heilwirkungen von Musik. Sie lud mich zu internationalen Kongressen ein, die sie mitorganisiert hatte. Durch sie lernte ich großartige Menschen kennen, die ihre Arbeit - als Forscher, Arzt, Therapeut oder Musiker- ganz der Sache widmen: Heilen durch Klänge, Schwingungen und Gefühle. Vera leistet Pionierarbeit in Projekten, wo zum Beispiel erforscht wird, wie Musik auf Herz- und Kreislauf wirkt. Sie ist – zumindest was dieses Buch betrifft -die Geheimagentin im Dienste der Gesundheit.
Erinnern Sie sich noch an das Gedicht von Paul Celan? Warum habe ich gerade dieses Gedicht an den Anfang gestellt? Eine starke rhythmische Struktur hat es nicht. Es reimt sich nicht einmal! Doch was geschieht da? Es wird geknetet, besprochen, gelobt und geblüht. Wer oder was tut das? Niemand? Mich hat das Gedicht schon vor über 30 Jahren so berührt, dass ich es mehrmals vertonte. Schwanken wir in diesen Zeilen nicht zwischen Du, Gott und niemand, nichts? Zwischen einem Verantwortlichen und einem zufälligen Gewürfel? Dirigieren wir den Tanz des Lebens oder werden wir getanzt? Soviel ist sicher: Wir blühen, ob wir es wollen oder nicht, wie die Rose, zur richtigen, angemessenen Zeit.
Die zweite Hälfte des Psalms lautet:
Ein Nichts
waren wir, sind wir, werden
wir bleiben, blühend:
die Nichts-, die
Niemandsrose.
Mit
dem Griffel seelenhell,
dem Staubfaden himmelswüst,
der Krone rot
vom Purpurwort, das wir sangen
über, o über
dem Dorn.
TEIL I: RHYTHMUS DES LEBENS
Was ist Rhythmus?
Alles im Leben geschieht in einem Rhythmus. Rhythmus: Das ist Musik und Tanzen. Wir klatschen in die Hände. Wir lachen uns an. Das kennen wir alle gut. An dieser Erfahrung wollen wir uns auch in diesem Buch immer wieder orientieren. Das ist unser Ausgangspunkt, unser Grundmodell. Rhythmus reicht natürlich viel weiter. Wir sprechen vom Herz- und Atemrhythmus, vom Tag- und Nachtrhythmus, vom Rhythmus der Jahreszeiten. Oder vom „Rhythmus der Großstadt“. „Rhythmos“ ist Griechisch. Darin steckt als Wurzel „ziehen“ und „fließen“. („pantha rhei“ = alles fließt, Heraklit) Rhythmus zieht und fließt. Genau wie beim Tanzen.
Wissenschaftler, die sich mit dem Phänomen Rhythmus befassen, wollen zunächst einmal wissen und messen, wie oft sich ein Ereignis in einer bestimmten Zeit wiederholt. Rhythmus wird zur „Frequenz“. Mit den enormen technischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte können Ereignisse, die sich Millionen Mal in einer Sekunde wiederholen, genau registriert werden. Einen solchen superschnellen Rhythmus, zum Beispiel von elektrischen Nervenimpulsen im Gehirn, erleben wir nicht bewusst. Aber das geschieht im Körper und beeinflusst unser Fühlen und Denken. Wir sind also unmittelbar davon betroffen.
Unsere Sinnesorgane verarbeiten ebenfalls Schwingungen, Wellen, Rhythmen, die sehr schnell aufeinander folgen. Hörbare Töne und Geräusche liegen zwischen etwa 20 und 20.000 Hertz. Farben schwingen noch sehr viel schneller. Die Maßeinheit für Schwingungen pro Sekunde wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857-1894) benannt.
Bei den Tönen einer Melodie können wir nicht die einzelnen Schwingungen pro Sekunde unterscheiden, aber wir nehmen sie zusammengenommen als eine besondere Eigenschaft wahr, nämlich als Tonhöhe. Und aus aufeinander folgenden Tönen entsteht wiederum das, was wir ursprünglich als Rhythmus kennen. Einen musikalischen Rhythmus erleben wir als Einheit. Psychologen und Gehirnforscher sprechen vom Gegenwartsbewusstsein. Es umfasst 3-4 Sekunden. Das genügt, um den Rhythmus zu erfassen und zu jeder beliebigen Musik mitzutanzen.
Was länger zurückliegt, zehn Sekunden, eine Minute, eine Stunde, einen Tag etc. ist „Erinnerung“. Eine Rekonstruktion des Geschehenen. Dabei arbeitet das Gehirn ganz anders als beim unmittelbar Erlebten. Wir kennen das: „Die Erinnerung verblasst“. Was vor einigen Minuten geschah, ist nicht mehr so präsent, ganz zu schweigen von dem, was wir gestern oder vor einem Jahr erlebten.
Doch wir wissen – aufgrund unseres Gedächtnisses – dass sich gewisse Ereignisse über einen längeren Zeitraum wiederholen. Damit steigen wir auf eine dritte Ebene von Rhythmus. Die Zyklen der Natur gehören dazu: Der Wechsel von Tag- und Nacht, der Monatszyklus, die Jahreszeiten. Und – noch abstrakter, wiederum erst durch die Wissenschaft unserer Zeit ins Spiel gebracht: Die Zyklen von Eiszeiten, großen Naturkatastrophen, Geburt und Tod von Sonnen. Gedacht wurden solche Zyklen, die sich über Millionen von Jahren erstrecken, nicht erst in unserer Zeit. In den indischen Veden wurde bereits vor über 3000 Jahren folgender Vergleich aufgestellt: So wie wir in wenigen Sekunden ein- und ausatmen, so atmet der Schöpfergott ein Universum aus- und ein, in Milliarden von Jahren. Zeit ist wahrlich ein Mysterium.
Mittlerweile befassen sich viele Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen „Abteilungen“ mit Rhythmus: Astrophysiker, Biologen, Chemiker, Elektroniker, Friedensforscher, Geologen, Historiker, Klangforscher, Literatur- und Musikwissenschaftler, Mediziner, Neurologen, Psychologen, Soziologen etc. Wir werden einige ihrer Forschungsergebnisse kennen lernen. Doch zunächst möchte ich kurz einen jungen Zweig vorstellen, der sich als besonders wichtig erweisen wird: Die Chronobiologie. Eine Art Biologie der Zeit (chronos). Sie fragt – zusammen mit der verwandten Chronomedizin: Wie wirken die verschiedenen Rhythmen auf unser Befinden, unsere Gesundheit bzw. Krankheit?
Zu den Pionieren dieser neuen Wissenschaft gehören Prof. Dr. Franz Halberg in den USA (1) und Prof. Dr. Gunther Hildebrand (1924-1999), ehemaliger Leiter des Marburger Instituts für Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung und Gründungspräsident der European Society for Chronobiology. Es hat sich sehr bald gezeigt, dass jede Zelle, jedes Organ, jeder Stoffwechsel, jeder Gehirnimpuls in ein komplexes Gesamtsystem von Rhythmen eingebunden ist. Alles läuft in Zyklen und in einem Takt ab, gesteuert von einer Art inneren Uhr.
Die Chronobiologie unterscheidet zwischen kurzen, mittleren und langen Wellen. Die kurzen Wellen, wie zum Beispiel Nervenimpulse, können nur von feinsten elektronischen Geräten registriert werden. Die mittleren können wir direkt wahrnehmen: Herz- und Pulsschlag, Atemrhythmus, Rhythmen eines Musikstücks. Sie liegen im Bereich des Gegenwartsbewusstseins. Die langen Wellen reichen über das Gegenwartsbewusstsein hinaus: Minuten-, Stunden-, Tag- und Nachtzyklen, Monats- und Jahreszyklen. Alle drei Wellenlängen sind für unsere Gesundheit wichtig. Doch wir wollen mit dem beginnen, was wir direkt erfahren.
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